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Wir über uns
Als selbständige Niederlassung des weltweit operierenden Baumaschinenherstellers Bell Equipment Ltd. ist Bell Equipment (Deutschland) seit Anfang 2000 aktiv.
In dieser Zeit erfolgten der Aufbau eines leistungsfähigen Vertriebs- und Servicenetzes und die Eröffnung eines eigenen Muldenkipperwerks im thüringischen Eisenach – ständig flankiert von steigenden Verkaufszahlen, die Bell Equipment heute zu einem der beiden führenden Anbieter am deutschen Dumper-Markt aufsteigen ließen.
Der „Große Unbekannte“ Als Baumaschinenhersteller war Bell Equipment bis Ende der neunziger Jahre in Deutschland und Europa weitgehend unbekannt. Allenfalls Insider kannten das Unternehmen aus Südafrika, das seit 1954 Maschinen und Geräte für die Bauindustrie sowie die Land- und Forstwirtschaft herstellt . Dabei war die Entwicklung mit dem Einstieg in die Großserie etwa Mitte der siebziger Jahre ebenso von steigenden Stückzahlen, wie von bedeutenden technischen Innovationen geprägt: ein Beispiel ist die weltweit erste Zugmaschine mit Automatikgetriebe, die Bell Equipment 1977 vorstellte. In der erfolgreichen Bell-Traktorenfamilie hat auch der „Ur-Dumper à la Bell“ seine Wurzeln, der mit Zugmaschine und angelenktem Anhängedumper Ende der Siebziger debütierte und 1984 mit dem Bell B25A zum ersten Bell-Knicklenker konventioneller 6x6-Bauart führte.
Von Beginn an war die Bell-Dumper-Technologie von der engen Zusammenarbeit mit renommierten Zulieferern im Antriebs- und Steuerungsbereich geprägt. Dies brachte enorme Innovationsschübe, aber auch jene Robustheit und Zuverlässigkeit, die den Bell-Knicklenkern im Gegensatz zu etwa den 6 x 6 europäischer Hersteller zusätzlich zum Erdbau auch große Marktanteile in den harten Einsatzfeldern Bergbau und Gewinnung sicherte.
Mit dem 1989 vorgestellten B40 und vor allem der 1998 eingeführten und erstmals global vermarkteten C-Serie stieg Bell Equipment endgültig in den Kreis der führenden Anbieter im Dumpersegment auf. Durch Allianzen mit anderen Baumaschinenherstellern, unter anderem 1999 für Nordamerika mit John Deere, baute Bell Equipment seine Marktpräsenz weiter aus – im Jahr 2000 konnte der 5000ste Bell-Knicklenker ausgeliefert werden.
![]() Heute beschäftigt Bell Equipment weltweit etwa 2100 Mitarbeiter und ist über eigene Niederlassungen und Vertriebspartnern in über 70 Ländern vertreten. Mit jährlich etwa 1300 weltweit platzierten Knicklenkern ist Bell Equipment mittlerweile die Nummer 2 am Weltmarkt und bietet mit insgesamt sechs Modellen der aktuellen D-Serie das größte und umfassendste Dumperprogramm.
Bell Equipment in Deutschland
Als dritte europäische Niederlassung nach Frankreich (1997) und Großbritannien (1998) wurde die Bell Equipment (Deutschland) GmbH Anfang 2000 mit Sitz im oberhessischen Alsfeld gegründet. Lag das Hauptaugenmerk anfangs vor allem auf dem Aufbau einer leistungsfähigen Vertriebs- und Serviceorganisation fuhr Bell Deutschland schon im Gründungsjahr mit 27 platzierten Fahrzeugen mehr als einen Achtungserfolg ein, der mit 65 Einheiten in 2001 und damit einem Marktanteil von knapp 15 Prozent eindrucksvoll untermauert wurde. Mit der Einführung der aktuellen D-Serie Anfang 2002 konnte Bell Deutschland seine Position trotz der allgemeinen Stagnation am deutschen Dumpermarkt weiter ausbauen. Mit über 30 Prozent Marktanteil hat sich Bell Deutschland inzwischen fest an der Spitze des deutschen Dumpersegments (ca. 350 Fzge./Jahr) etabliert– in der schweren Klasse sogar mit deutlichen Vorteilen gegenüber dem Gesamt-Marktführer. Flankiert und maßgeblich unterstützt wurde dieser Erfolg unter anderem durch die Ansiedlung der europäischen Bell-Kundendienstzentrale European Logistic Center in Alsfeld und durch eine umfassende Vertriebs- und Servicekooperation mit Liebherr. Zusätzlich zu den zahlreichen unabhängigen Bell-Partnern vertreibt die Liebherr Hydraulikbagger GmbH seit Juni 2003 die Bell-Dumper über ihre deutschen Vertriebs- und Servicezentren und in Österreich. Parallel dazu hält die Liebherr Mietpartner GmbH mittlerweile weit über 180 Fahrzeuge aller Leistungs-klassen in ihrem europaweiten Mietpoolund ergänzt damit das durch weitere Bell-Partner sicher gestellte Bell-Mietangebot. Die bewährte Zusammenarbeit mit Liebherr wurde inzwischen auf verschiedene mittel- und osteuropäische Staaten ausgeweitet, für die Bell Deutschland innerhalb der Bell-Europa-Organisation verantwortlich zeichnet. Vorläufiger Höhepunkt der Entwicklung in Deutschland und Europa ist das Bell-Muldenkipperwerk in Eisenach, das als erste internationale Bell-Produktionsstätte Ende 2003 eröffnet wurde.
Eng verzahnt mit dem Bell-Mutterwerk in Richards Bay / Südafrika versorgt es die europäischen und nord-amerikanischen Märkte mit Bell-Dumpern „Made in Germany“. |
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