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Bell-Neuheiten 2008
Neues Spitzenmodell in der 30-Tonnen-Klasse
Leistung im neuen Look Während sich die letzte Modellpflege der Bell D-Serien-Dumper im Jahre 2006 mit weitgehenden Veränderungen am Fahrerarbeitsplatz, Tier-3-Motoren, neuer Fahrzeugelektronik und Fahrwerksverbesserungen vor al-lem unter der Karosserie vollzog, ist die größte Veränderung der Baureihe 2008 klar erkennbar: Bell Equipment wechselt in allen Baureihen von den Rippenmulden zur neuen selbsttragenden Konstruktion mit glatten Seiten- und Frontwänden. Dabei geht es nicht vorrangig um die Optik, wenngleich sich Bell Equipment damit dem internationalen „State-of-the-art“ angleicht. In dreijähriger Entwicklungszeit entstand unter Verwendung moderner computergestützter Analyse- und Simulationswerkzeuge ein neues Muldenkonzept, das seine Eignung in langen Praxistests unter Beweis stellen musste. Auf Grundlage dieses Konzepts wurden dann die Muldenkörper für die einzelnen Baureihen entwickelt. Dieses auch bei anderen Bell-Fahrzeugkomponenten bewährte quasi-modulare Prinzip bringt einerseits Vorteile in der mittlerweile stark internationalisierten Fertigung an den Dumper-Produktionsstandorten auf drei Kontinenten. Andererseits führte der strukturelle Entwicklungsansatz unter Einbeziehung der vielfältigsten Belastungsszenarien aus einem sehr breiten Anwendungsspektrum zu hoch standfesten Muldenlösungen mit echten Allround-Eigenschaften quer durch alle Klassen. Die Aufnahmen und Auflagepunkte der neuen Mulden entsprechen in allen Baureihen den alten Rippenkonstruktionen – lediglich die Befestigung der Kippzylinder wurde verändert. Auch die Muldeninhalte blieben identisch, allerdings bauen die neuen selbsttragenden Bell-Mulden jetzt flacher, was ein nochmals verbessertes Abkippverhalten und optimierte Lastschwerpunk-te im Fahrbetrieb gewährleisten soll. Eine noch niedrigere Ladehöhe sowie eine höhere Abkippkante bringen wichtige Vorteile in der täglichen Praxis. Alle neuen Mulden sind aus hochwertigen 400-Brinell-Stählen gefertigt. Die größere Materialstärke gegenüber den Rippenkonstruktionen macht Mul-denauskleidungen bei bestimmten Anwendungen jetzt unnötig, andererseits lassen sich die Verschleißbleche für Extrem-Einsätze jetzt deutlich einfacher anpassen und einsetzen. Die computer-optimierte Muldenform leitet hohe Schlagbelastungen überdies besser über die Seitenwände ab, was zu einer deutlich längeren Lebensdauer führt. Die Einführung der neuen Mulden ist bis zum 50-Tonnen-Spitzenmodell abgeschlossen. |
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