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Made in Germany
 
Seit Oktober 2003 produziert Bell Equipment im thüringischen Eisenach. Das Bell-Muldenkipperwerk auf knapp 10 ha Gesamtareal wurde in nur sechs Monaten komplett neu errichtet und ist mit rund 6000 m² Produktionsfläche auf die flexible Fertigung aller aktuellen Fahrzeuggrößen ausgerichtet.

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Im April 2007 wurden alle Produktions- und Montageabläufe am Standort Eisenach in einem umfassenden Qualitäts-Verfahren nach DIN 9001:2000 erfolgreich zertifiziert. Mit diesem Schritt schuf Bell Equipment eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung seiner europäischen Produktionsstrategie, die mit dem Eisenacher Werk als zentraler Endfertigung für alle europäische Kundenfahrzeuge eine verstärkte Lokalisierung der Zulieferpartner in Europa sowie die flexible Umsetzung „ab Werk“ von spezifischen Kundenwünschen aus den mittlerweile äußerst vielfältigen Liefermärkten und -branchen in ganz Europa vorsieht. TÜV
 

Die Eisenacher Fertigung ist nach dem Flow-Line-Prinzip organisiert. Auf einer Linie mit insgesamt sieben Stationen werden alle Modelle montiert
 
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Die Bell-eigenen Chassis- und Fahrwerkstechnologien (Rahmen, Achsen, Differenziale, Ölbadbremsen, etc.) werden dabei als fahrzeugspezifische Container-Kits aus dem südafrikanischen Bell-Stammwerk bezogen. Nahezu alle Antriebsaggregate, Hydraulik- und Steuerungskomponenten werden von renommierten europäischen Zulieferern „just-in-time“ bereit gestellt und parallel zur Fertigungslinie durch qualifizierte Spezialisten in Baugruppen vormontiert.

Die verstärkte Einbindung regionaler Zulieferer (z.B. Mulden-Stahlbau) als Kernelement der europäischen Bell-Produktionsstrategie steigerte den wertmäßigen Anteil von Komponenten und Teilen mit EU-Herkunft auf über 70 Prozent am Einzelfahrzeug.

Nach Verlassen der Fertigungsline passieren die Fahrzeuge weitere Stationen, an denen kundenspezifische Ausrüstungen (Auskleidungen, Heckklappen, etc.) montiert werden.
Dann erst schließt sich der umfangreiche Qualitätscheck an. Unter anderem mit Probeläufen auf der werkseigenen Teststrecke werden die bereits während der Montage gesammelten Q-Daten verifiziert und die Werksfreigabe akribisch protokolliert.
Im einschichtigen Normalbetrieb ist das Bell-Werk auf maximal 17 Fahrzeuge pro Woche ausgelegt. Schon früh erreichte die Produktion diesen Ausstoß, bereits Anfang 2006 wurde der 1000. Muldenkipper im Eisenach produziert

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Aktuelle Prognosen (Mitte 2007) sehen knapp 500 Fahrzeuge für 2007 und bis 600 Einheiten für 2008 vor. Nach Produktionsstart des Bell-Topmodells B50D werden ab Ende 2007 bis auf den 18-Tonner B20D alle in Europa angebotenen Bell-Muldenkipper in Eisenach gefertigt.
Ein wichtiger Garant für die hohe Flexibilität des Bell-Muldenkipperwerks Eisenach ist die hohe Qualifikation des Personals mit derzeit rund 60 Stammmitarbeitern, die je nach Produktionsplanung durch Facharbeiter auf Basis mittelfristiger Zeitverträge verstärkt werden (gesamt Mitte 2007: 80 Mitarbeiter).
Durch ein intensives Engagement in Ausbildung und Mitarbeiterschulung soll darüber hinaus eine breite Basis für weiteres Wachstum und ambitionierte Produktionsziele geschaffen werden.
 
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